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Sportpädagogin – Xund ins Leben

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Unsere heutige Interviewpartnerin stammt aus dem schönen Südburgenland. Lisa ist 22 Jahre alt und studiert Physik und Mathematik auf Lehramt. Die sportliche Studentin arbeitet nun bereits seit einiger Zeit bei „Xund ins Leben“ und gibt uns einen kleinen Einblick, wie Studieren und Arbeiten funktionieren kann.

Arbeitsreferat: Was war deine Motivation zu sagen: „Ja. Ich suche mir einen Nebenjob zum Studium!“?

Lisa: Ich denke, jeder von uns kennt das Gefühl, den eigenen Wünschen und Träumen nachkommen zu wollen. Egal ob es sich ums Reisen oder einfach nur um ein neues Paar Schuhe handelt, ist es schön, wenn man sich das Leben mit kleinen Geschenken an sich selbst ein bisschen versüßen kann.

Zudem fand ich es immer schon toll, neue Bekanntschaften zu machen, somit auf die unterschiedlichsten Persönlichkeiten zu treffen und einfach allgemein an Erfahrung dazu zu gewinnen. Außerdem war es für mich wichtig herauszufinden, dass ich auf eigenen Beinen stehen kann und endlich von niemandem mehr abhängig bin.

Arbeitsreferat: Erzähl uns doch ein wenig über deine Firma und wie du zu ihr gekommen bist!

Lisa: „Xund ins Leben“ ist eine 2007 gegründete Firma, bestehend aus einem bunt zusammen gewürfelten Team, die eng mit dem Institut für Sportwissenschaften aber auch Fachleuten aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Pädagogik, und Ernährung zusammenarbeitet. Sie bietet unterschiedlichste Projekte für Schulen aber auch Sommercamps in ganz Österreich an, mit dem Fokus auf Gesundheit, der Freude am Sport sowie das Vermitteln sozialer Kompetenzen.

Ich persönlich bin darauf durch ein Inserat in der Sportwissenschaft-Gruppe bei Facebook aufmerksam geworden, wo regelmäßig Stellen ausgeschrieben werden. Hoffnungsvoll kontaktierte ich anschließend die Firmenleitung und bereits eine Woche später war ich zum ersten Mal als Teil dieses Teams eine Woche lang in Tamsweg. Seit nun schon über einem Jahr bin ich regelmäßig für Xund ins Leben in Österreich unterwegs und freue mich auf viele weitere schöne, lustige, unvergessliche Momente mit diesem herzlichen Team.

Arbeitsreferat: Wie viele Stunden arbeitest du durchschnittlich?

Lisa: Die Stundenanzahl pro Woche ist relativ schwer zu definieren, da es enorm von meinem Stundenplan und den Prüfungen abhängt. Größtenteils sind die Schulen, an denen diese Projekte stattfinden, zu weit von Graz entfernt um ein Pendeln zu ermöglichen. Daher ist es von Vorteil, wenn man sich eine ganze Woche „frei“ nehmen kann. Da dies in diesem Semester jedoch ziemlich unmöglich für mich ist, bin ich momentan nur tageweise an Schulen Nähe Graz. Natürlich ist diese Flexibilität eine großartige Möglichkeit für mich, auch in etwas zeitintensiveren Semestern hier und da im Einsatz zu sein und dafür bin ich äußerst dankbar.

Arbeitsreferat: Gibt es auch Vorteile, die sich in Bezug auf dein Studium ergeben?

Lisa: Wie schon erwähnt arbeiten wir mit Kindern – versuchen sie für Sport, Natur, eine gesunde Lebensweise zu begeistern, sie zu motivieren, ihnen aber auch Wissen über den menschlichen Körper zu vermitteln. Daher ist es für mich nun eine bereits sehr vertraute Situation vor einer Menschenmenge zu sprechen – ob in der Klasse oder bei der Abschlussrede am Ende einer Projektwoche – und war für mich sehr hilfreich im Bezug aufs Unterrichten.

Des Weiteren verschaffen wir uns als Trainerinnen und Trainer einen anderen Zugang zu den Kindern als man es als Lehrperson kann und bauen dadurch auch ziemlich schnell eine vertraute Beziehung zu ihnen auf. So lernt man an jeder Schule neue, spannende Persönlichkeiten kennen, die es immer wieder schaffen, die Hektik des Alltags auszublenden und einen daran erinnern, wie schön das Leben doch ist.

Arbeitsreferat: Welche Tipps würdest du Studierenden geben, die auch überlegen nebenbei arbeiten zu gehen?

Lisa: Meiner Meinung nach sollte man grundsätzlich darauf vertrauen, dass es einen Job gibt, bei dem man mit Herz und Seele dabei sein kann und sich nicht in irgendwelche Schemen pressen lassen muss. Momentan ist es sehr geläufig, das Studentenleben auch als „Leben am Limit“ zu definieren – selbst unter der Annahme, dass dieser Vergleich sich auf den finanziellen Zustand bezieht, bedeutet das meiner Meinung nach aber noch lange nicht, dass man sich tage- und nächtelang durch Knochenjobs beißen muss. Mein Tipp lautet also: Augen offen halten! Möglicherweise läuft euch ja schon morgen der Chef oder die Chefin eures Traumjobs über den Weg. 😉